Materialberatung und Sitzpositionsanalyse


 

 

Der starke Partner, wenn es um das Material geht.

Auf dieser Seite möchte ich dir meine Material- und Positionsvorstellungen näherbringen. Durch meine jetzt über 30-jährige Erfahrung mit dem (Renn- und Zeitfahr-)Rad sowohl als Fahrer als auch als Mechaniker und Bikefitter in diversen Radsportgeschäften haben, sich genaue Vorstellungen entwickelt.

  • Alles ist bei Weitem nicht so kompliziert, wie es gerne kommuniziert wird.
  • Das Rad muss sowohl zum physiologischen als auch zum Wettkampf-Profil des Athleten passen.
  • Das restliche Material wiederum ist abhängig vom System Athlet-Rad.
  • Eine Einstellung sollte auch immer im dynamischen Ablauf erfolgen.
  • Eine Positionseinstellung ersetzt nicht die Arbeit an der Beweglichkeit.
  • Eine jährliche Überprüfung ist im Leistungssportbereich sinnvoll.
Bikefitting im Jahr 1997
Bikefitting im Jahr 1997

Berücksichtigt man diese Aspekte, so wird aus dem unübersichtlich erscheinenden Rennradmarkt ein überschaubarer Pool von tauglichem Material.

Die richtige Investition wird jedoch unnütz, wenn anschließend nicht die passende Position hergestellt wird. Dies ist eine Frage von Winkeln, aus deren Bandbreite dann im Optimalfall während des Fahrens das richtige Maß herausgefiltert werden muss.  

Wie dies funktioniert, möchte ich dir jetzt hier gerne näher zeigen:

 

2017 Material

UCI-zugelassener Zeitfahrrahmen mit Kammtail-Rohrprofilen. Die Bremsen sind vorne in der Gabel unter einer Abdeckung versteckt, hinten hinter dem Tretlager. Alle Züge und Kabel der Di2 verlaufen innenliegend. Mit Nutrition-Box auf dem Oberrohr und ab 2018 mit aerodynamischem Trinksystem zwischen den Extensions. 

2017 Sitzposition

Die Knie-, Hüft- und Schulterwinkel sind in dem für mich im Jahr 2017 beweglichkeitstechnisch optimalen Bereich. Auffällig ist, dass die Unterarme zu den Händen hin leicht nach unten zeigen. Dies entstand durch die Montage der Extensions unterhalb des Basislenkers, um mehr Überhöhung zwischen Armpads und Sattel zu gewinnen. Der Aero-Helm bildet eine gute Einheit mit dem Rücken, baut aber im mittleren Teil relativ hoch und vergrößert die Stirnfläche.


2018 Sitzposition

Durch viel Arbeit an der Beweglichkeit, im Bereich der Hüfte und des hinteren Oberschenkels, sitze ich in diesem Jahr gestreckter auf dem Rad mit einer deutlich zueinander engeren Positionierung der Arme. Die Unterarme sind jetzt annähernd parallel zum Boden. Auffällig ist die deutliche Entspannung im Hüftbereich und die "Entrundung" des Rückens auf Brusthöhe.

 

Die Anpassungen erfolgten durch das nach vorne und oben Schieben des Sattels, dem Austausch der Extensions und der Armauflagen. Gleichzeitig wurden diese um 5° nach oben angestellt

 


2018 Material

In dieser Saison werde ich mit Laufrädern von Xentis aus Österreich starten, auf flachen Kursen mit der Kombination aus dem Vorderrad MARK2 TT und dem Scheibenrad BLADE hinten, auf bergigen Kursen und im Training komplett mit den 5-Speichen-Rädern. Obwohl die Laufräder tubeless-fähig sind, fahre ich weiterhin die klassische Kombination aus Schlauch und dem Continental GP 4000 2 in 23 mm.

Vorne am Lenker ist jetzt das Trinksystem des Scott-Plasma 2 montiert, die Ski-Bend-Extensions, wie auch die Armauflagen sind von Profile.

Im Wettkampf werden die beiden Flaschenhalter im Rahmen noch durch eine Aero-Flasche ersetzt.